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Donnerstag, 31. Januar 2008

Ankündigung Großes Studienprojekt SS08 | Entwicklung eines Systems zum Flächenmonitoring

Der Entwurf des Landesentwicklungsprogrammes IV des Landes Rheinland-Pfalz
konkretisiert das baurechtliche Gebot des schonenden und sparsamen Umgangs
mit Grund und Boden. Insbesondere ist darin die Verpflichtung der Regionalplanung
verankert, die zur Entwicklung der Gemeinden erforderlichen Flächen über eine
regionale Flächenkreislaufwirtschaft bereitzustellen. Hierzu ist zur Koordinierung
der kommunalen Bauleitplanung ein regionales Flächenmanagement und
-monitoring durchzuführen.
Die Aufgabe des Großen Studienprojekts besteht darin, ein System zum Flächenmonitoring
für eine ausgewählte räumliche Gebietseinheit – möglicherweise
Landkreis Kusel – zu entwickeln, das den rechtlichen Erfordernissen entspricht
und methodisch wie technisch in einer leicht handhabbaren Form realisiert
werden kann. Als Auskunftsplattform für ein solches Monitoring sollen die in
Rheinland-Pfalz vorhandenen Geodatenquellen genutzt werden; das Monitoring-
System selbst ist in das Geoportal Rheinland-Pfalz einzubetten. Alternativ kann
von der Bearbeitungsgruppe zum Zwecke einer Demonstration auch der Einsatz
von GoogleEarth mit den dazugehörigen Technologien (Sketchup, Ruby-Programme)
in Erwägung gezogen werden.
Eine Vorstellung des Projektes hinsichtlich dessen Zielsetzungen und Anforderungen
durch die betreuenden Lehrstühle findet am
Dienstag, 12.Februar.2008, um 08.00 Uhr in 1-160
statt.
Dieser Termin ist für Studierende, welche an dem Großen Studienprojekt teilnehmen
möchten, verpflichtend, da hier die endgültigen Teilnehmer festgelegt werden.
Voraussetzung für eine Teilnahme ist neben dem bestehenden Vordiplom, dass
sich Studierenden aktuell mindestens im 6. Semester befinden und bereits ein
kleines Studienprojekt abgeleistet haben.
Interessierte Studierende tragen sich bitte bis spätestens
11.Februar.2008
in die am Schwarzen Brett für Große Studienprojekte aushängende Liste ein.

Dienstag, 15. Januar 2008

Erstellung eines 3D-Stadtmodells | Übung 5

In Übung 5 besteht die Aufgabe darin, den Platz, der in Übung4 bearbeitet worden ist, dreidimensional zu erfassen und zu modellieren. Dies soll mithilfe der digitalen Plangrundlage, den entzerrten Fassadenfotos sowie mit der 3d-Modellierungssoftware Sketchup erfolgen (eine Version für die Bearbeitung der Übung kann direkt auf der Sketchup-Homepage runtergeladen werden).
Auf Grundlage der Katasterkarte sollen sogenannte LOD3-Modelle entstehen: Neben den exakten Grundflächen sollen die Häuser annähernd exakt in der Höhe und mit abstrahierten Dachformen modelliert werden. Zusätzlich müssen wichtige Fassadenversprünge als auch Dachaufbauten bei der Erstellung des Modells berücksichtigt werden.


Beispielhaft ist hier eine LOD3-Modellierung des Brückenrathauses in Bamberg zu sehen.



Neben der Modellierung sollen zusätzliche Aussagen zu

  • Möbilierung und Vegetation
  • Sonnenstand am 2.2.08 - 11.45 Uhr
  • Vergleich zwischen physischen Modell und der Realität (Fußgängerperspektive)

getroffen werden. Die Präsentation der Ergebnisse erfolg über ein Poster im pdf-Format als auch jpg-Format, das alle übungsrelevanten Inhalte präsentiert.
Die Übung ist in 2er Gruppen zu gestalten, Abgabe ist eine sauber beschriftet CD im Slimcase inklusive Cover mit den Inhalten der Übung. Auf der CD werden neben der Posterpräsentation im PDF- und JPG-Format auch die Texturen aus Übung 4 (Originale und Entzerrte) sowie das Sketchupmodell abgegeben.

Abgabe ist der 13.Februar 2008 11.30 Uhr im lg cpe.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Bestandsaufnahme und Fassadenentzerrung | Übung 4

Ausgabe: 19.12.07
Abgabe: 16.01.08 bis 11.45Uhr im Lehrgebiet

Wählen Sie sich aus den nachfolgenden Plätzen in Kaiserslautern (Altenhof, Platz vor der Stiftskirche, Mainzer Tor, Martinsplatz, Schillerplatz, Stiftsplatz, Stockhausplatz) einen Platz aus, die Liste hängt am schwarzen Brett. Dieser Platz wird sowohl in der Übung 4 und 5 bearbeitet, die Wahl ist verbindlich. ->Plangrundlagen

Fotografieren Sie die für die Platzfassung wichtigen Fassaden, und tragen Sie die Fotostandorte mit eindeutiger Identifikation in die Plangrundlage ein. Kleinere Rücksprünge und markante Dachaufbauten sind für die Darstellung des Platzes im 3d-Modell ebenfalls wichtig.

Entzerren sie anschließend die Fassadenfotos zu Texturen/Mappings mithilfe der in der Übung vorgestellten Techniken. Beachten Sie bei der Bearbeitung folgende Punkte:

• Orthogonale Aufnahme der Fotos ( Vermeidung stürzender Linien)
• Entfernen störender Elemente vor der Fassadenebene
• Reduktion der Bilder auf sinnvolle Power of Two Formate (PoT), die Bilder sollten
maximal 1024*1024 Pixel bei 72 dpi Auflösung besitzen
• Abspeichern im JPG-Format

Ordnen Sie anschließend den Fotostandorten sinnvoll die Originalfotografie und die entzerrte Fassade zu. Layouten Sie dieses auf einen Plan mit der Maximalgröße von DINA0.



Leistungsumfang:

• Layouteter Plan mit Fotostandorten und entzerrten Bildern als PDF
• Originalfotos in separatem Ordner
• Entzerrte Fotos in separatem Ordner

Die Übungen sind in 2er Gruppen zu bearbeiten. Abgabe ist jeweils eine sauber beschriftete CD im Slimcase inklusive Booklet. Inklusive Matrikelnummer und Bearbeiter. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben gilt die Übung als nicht bestanden.

Freitag, 9. November 2007

Planlayout - Übung 2


Planlayout

Ausgabe:
14.11.07
Abgabe:
04.12.07 bis 11.30Uhr im Lehrgebiet

Layouten Sie einen Plan unter Berücksichtigung der Vorlesungsinhalte (Anordnung, Typografie) mithilfe der zwei zum download stehenden, digitalen Rasterkarten (TIFF-Format). Die Plangröße sollte das Format A1 nicht überschreiten. Die Plangrundlagen können Sie hier downloaden, die Aufgabenstellung mit Planinhalten und Erklärung hier.

Plotten und Kolorieren Sie den Plan. Sie können den Plan entweder fertig koloriert plotten, oder als reine schwarz- weiß Zeichnung, die anschließen von Hand mit Polychromos, Copics oder farbiger Klebefolie koloriert wird, abgeben.


Beachten Sie dabei:

  • Anordnung der Elemente Plankopf, Karten, Legende(n), Nordpfeil(e), Maßstab etc.
  • Beschriftungen
  • Farbwahl
  • Schrifttypen

Leistungsumfang:

  • Plan fertig layoutet


Die Übungen sind in 2er Gruppen zu bearbeiten. Planinhalte sind auch Matrikelnummer und Bearbeitername.

Bitte geben Sie mit der Übung das fertig ausgefüllte Stammdatenblatt ab. Sie finden das Formular auf http://cpe.arubi.uni-kl.de/Downloads/Stammdatenblatt.pdf .

Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben gilt die Übung als nicht bestanden.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Übung 3 | Statistische Auswertung u. Google Earth

Ausgabe: Donnerstag 14.06.07
Abgabe: Mittwoch 11.07.07 bis 10.00 Uhr

Suchen Sie sich eine oder mehrere Beispielsgemeinden in Rheinland-Pfalz aus, zu denen Bodenrichtwerte im Bodenrichtwerteauskunftssystem RLP vorhanden sind. Wichtig hierbei ist, dass mindestens 30 genau abgegrenzte Gebiete mit den zugehörigen Preisen lokalisiert werden, und dass die Gemeinden einen direkten räumlichen Bezug zueinander haben.

Grenzen Sie diese Gebiete mithilfe des „Polygons hinzufügen“ Befehls in Google Earth ab und benennen Sie diese nach dem Bodenwert (z. B. 160€). Wählen Sie thematisch sinnvolle Farben und Höhen. Erstellen Sie in Google Earth einen Ordner, legen Sie die Polygonzüge in diesem geordnet ab und speichern diesen Ordner als KMZ-File ab. Beispiel

Danach erstellen Sie zu Ihrem KMZ-File eine Urliste [vgl. hierzu STREICH 2005 : 206] und danach eine geeignete Methode zur Auswertung der Urliste. Vor allem folgende statistische Begrifflichkeiten sollten hierbei gekennzeichnet werden:

• Minimum
• Maximum
• Spannweite
• Modus
• Median
• Mittelwert
• Ausreißer

Setzen Sie sich zudem mit der richtigen Zuordnung der Begrifflichkeiten „Lageparameter“ und „Streuungsparameter“ auseinander.
Diskutieren Sie anschließend knapp die gewonnenen Erkenntnisse zu den Bodenpreisen des jeweiligen Untersuchungsgebietes.

Leistungsumfang:

• KMZ-File (auch im Blog)
• Legende
• Urliste
• Statistische Auswertung
• Diskussion
• Präsentation der Ergebnisse
• Publikation im Blog

Alle behandelten Themen sind prüfungsrelevant. In der Prüfung können Fragen zur spezifischen Übung der einzelnen Verfasser gestellt werden.

Die Übungen sind in 2er Gruppen zu bearbeiten. Abgabe ist jeweils eine sauber beschriftete CD mit pdf-Präsentation im Slimcase inklusive layoutetes Booklet abzugeben, weiterhin sind die Ergebnisse auf Ihrem Blog zu publizieren, analog zur Übung 1. Inklusive Matrikelnummer und Bearbeiter. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben gilt die Übung als nicht bestanden.

zeile/ farnoudi/ streich

Literatur
Streich, B.: Stadtplanung in der Wissensgesellschaft, 2005

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Donnerstag, 3. Mai 2007

Übung 2 MiniGIS

Ausgabe: 03.05.07
Abgabe: 06.06.07 bis 10.00 Uhr im Lehrgebiet – MITTWOCHS, da Donnerstag Feiertag!

Aufgabenstellung:

Suchen Sie sich eine thematische Karte mit mindestens vier verschiedenen Nutzungsklassen. Scannen sie diese Karte ein und entwickeln Sie eine Kartengrundlage für

  • ein Raster GIS
  • ein Vektor GIS

Beispiel von Raster und Vektordarstellung eines GIS (GDF Hannover)

Für das RasterGIS in dieser Übung benötigen Sie ein sogenannten GRID von mindesten 10*10 Reihen. Die Vektorisierung des VektorGIS kann entweder per Tracing oder über manuelle Eingabe geschehen.

Werten Sie die Rasterflächen statistisch nach der Verteilung aus.

Welche Datenspeicherungsmodelle gibt es für Raster- bzw. VektorGIS?

Definieren sie zeichnerisch jeweils zwei Möglichkeiten für RasterGIS (Unkomprimiert/Komprimiert) und für zwei Flächen im VektorGIS ( Hierarchisch, Relational).

Legen Sie zusätzlich zu Ihren erstellten Karten im gleichen Ausschnitt einen sinnvollen Layer an, mit dem Sie grafisch die Analysefunktionen Ausschlussmenge (SYMMETRICAL DIFFERENCE), Vereinigen (UNION) und Schnittmenge (INTERSECT) darstellen können.


Falls Sie KEINE verschneidbare Fläche in Ihrem Kartenwerk finden, fügen Sie ein hinzu.

Leistungsumfang:

  • Ausgangskarte
  • VektorGIS Datei
  • RasterGIS Datei
  • Statistische Auswertung des RasterGIS
  • Datenspeichermodell Raster / Vektor
  • Ergebniskarten entweder in Raster oder Vektorformat für UNION, INTERSECT und S.D.
  • Präsentation der Ergebnisse
  • Publikation im Blog

Alle behandelten Themen sind prüfungsrelevant. In der Prüfung können Fragen zur spezifischen Übung der einzelnen Verfasser gestellt werden.

Die Übungen sind in 2er Gruppen zu bearbeiten. Abgabe ist jeweils eine sauber beschriftete CD mit pdf-Präsentation im Slimcase inklusive layoutes Booklet abzugeben, weiterhin sind die Ergebnisse auf Ihrem Blog zu publizieren, analog zur Übung 1. Inklusive Matrikelnummer und Bearbeiter. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben gilt die Übung als nicht bestanden.




Mittwoch, 25. April 2007

Second Life, Blogs, Räumliche Planung

[analog | digital | egal?]

”Was nach der Entdeckung und Eroberung noch aussieht, ist die Vergesellschaftung
des Cyberspace. (...) Eine wachsende Gruppe engagierter Nutzerinnen und
Nutzer stellt offen die konservative, unternehmensorientierte ’digitale Revolution’
in Frage.“ Geert Lovink [Lovink, 2003, S. 7]

Seit ungefähr zwei Jahren erfahren die Nutzungsmuster netzbasierter Kommunikation einen deutlichen Umbruch. Beeinflusst von neuen Techniken und neuen digitalen Arbeitsmethoden wie Peer Groups, Bürgernetzwerke, Digitale Städte, Open Source Software, File Sharing, P2P-Netzwerken, Wikis, Weblogs und Online Spielen entstehen spontane, digitale und kreative Keimzellen im Internet.

Dienste wie die Google-Suchmaschine, Flickr, Panoramio, YouTube, wikipedia, Google Earth und viele weitere mehr fasst man heute unter dem von Tim O'Reilly 2005 geprägten Oberbegriff Web2.0 zusammen. Wurde der Nutzer von der Industrie in der Vergangenheit nur als Käufer von Hardware und Software gesehen, stehen nun erstmals Inhalte im Mittelpunkt der Internettätigkeit, die vom Benutzer selbst generiert werden. Durch die leichtere Handhabung wird das Internet zum „Mitmachnetz“. Virtuelle Doppelwelten entstehen, angefangen bei einem Fantasyuniversum wie in World of Warcraft 2 bis hin zu einem Abbild der Realität in Second Life. Dadurch werden ganz neue Formen der Kommunikation und Interaktion zwischen einzelnen Nutzern möglich.

Vor diesem Hintergrund ist dieses Seminar zu sehen. Aufgabe soll es sein, innerhalb des Bearbeitungszeitraumes einen dieser Web-Dienste zu benutzen: Dies kann der Aufbau einer Panoramio Community zu städtebaulichen Projekten sein, eine Flickr- Seite als Architekturdatenbank, eine Wiki zur Stadtinformation, ein Second Life Tagebuch, etc.

Wichtig dabei ist:
• Die kontinuierliche Nutzung des Dienstes
• Dokumentation in Form eines Weblogs
• Der Spaß
• Und das „NICHTVERGESSEN“ der Fragestellung: Gibt es Potenziale für den Einsatz in der Stadtplanung.
• Gibt es Grenzen


Start ist der 25.4.07 15.00 Uhr im cpe_lab
Weblog am 02.5.07 15.00 Uhr (sollte reichen, da Web2.0 ja einfach ist)
Zwischenpräsentation am 6.6.07
Endpräsentation am 18.7.07